Für Angehörige
Sich selbst nicht verlieren, während man jemanden begleitet
Wer jemanden über Monate begleitet, gerät leicht in denselben Sog. Das ist kein Zeichen von Schwäche, sondern der übliche Verlauf — und es ist der Punkt, an dem beiden nicht mehr geholfen ist.
Die Muster verstehen, die du siehst Acht Fragen, etwa zwei Minuten
Woran du merkst, dass es zu viel wird
Diese Aufzählung ähnelt den Frühwarnzeichen, die auf der ersten Seite dieses Bereichs stehen. Das ist kein Zufall: Sie gelten für dich genauso.
- Dein eigener Schlaf leidet.
- Eigene Kontakte sind weniger geworden, ohne dass du es entschieden hast.
- Du prüfst ständig das Telefon, aus Sorge, einen Anruf zu verpassen.
- Nach eigenen guten Stunden kommen Schuldgefühle.
- Du bist gereizt und erschrickst selbst darüber.
Was du dir erlauben darfst
Eigene Verabredungen, ohne sie zu rechtfertigen. Zeiten, in denen du nicht erreichbar bist. Und Grenzen, die du benennst, ohne sie als Drohung zu formulieren: „Ich kann heute Abend nicht, morgen gerne" ist kein Rückzug, sondern die Bedingung dafür, dass du morgen noch da bist.
Wer sich selbst aufgibt, hält es nicht länger durch, sondern kürzer.
Wohin du selbst gehen kannst
- Telefonseelsorge, 0800 111 0 111 — ausdrücklich auch für Angehörige, rund um die Uhr, kostenlos und anonym.
- Der eigene Hausarzt, wenn Schlaf oder Belastbarkeit nachlassen.
- Die Terminservicestelle unter 116 117, wenn du für dich selbst eine psychotherapeutische Sprechstunde willst.
Und wenn es dich selbst erwischt
Der Test auf dieser Seite ist nicht nur für die Person gedacht, um die du dir Sorgen machst. Acht Fragen, etwa zwei Minuten, ohne Konto, und alles bleibt auf deinem Gerät. Wenn du beim Lesen der sechs Muster an dich selbst gedacht hast, ist das ein guter Grund, ihn zu machen.
Die Muster verstehen, die du siehst
Sechs Verhaltensmuster tragen eine depressive Phase. Zu wissen, welches gerade läuft, verändert, was hilft — und was besser unterbleibt.
Die sechs Muster ansehenNoch nicht fachlich geprüft
Dieser Text ist noch nicht von einer Psychotherapeutin, einem Psychotherapeuten oder einer Fachärztin für Psychiatrie gegengelesen. Er beruht auf den unten genannten Quellen, ersetzt aber keine Beratung und sollte bis zur Prüfung nicht als gesicherte Auskunft gelesen werden.