Rechtliches
Was auf deinem Gerät bleibt — und was nicht
Auf der Startseite steht „Nur auf deinem Gerät". Das stimmt, und es ist weniger, als es klingt. Diese Seite sagt genau, was gemeint ist.
Was dein Gerät nie verlässt
Deine Antworten, dein Ergebnisprofil, der Verlauf, die notierten Tage und alles, was du in den Fragen zum Umfeld angibst. Es gibt keinen Server, der diese Angaben entgegennimmt — nicht weil wir sie löschen, sondern weil die Stelle, die sie annehmen könnte, nicht existiert.
Das gilt auch für den Ausgang der Sicherheitsfragen. Ob du auf die erste Frage mit „Ja, gerade jetzt" geantwortet hast, erfährt niemand außer dir.
Wenn du dein Ergebnis als Datei sicherst oder als Text ausgibst, entsteht diese Datei auf deinem Gerät. Was danach damit passiert, entscheidest du.
Wovor das nicht schützt
Wer dein Gerät benutzen kann, kann auch die App öffnen. Es gibt keine Sperre, keinen Code und kein Passwort davor. Die Angaben liegen im Speicher deines Browsers und sind dort nicht verschlüsselt — ein anderer Mensch am selben entsperrten Gerät sieht dasselbe wie du.
Der Verlauf deines Browsers zeigt, welche Seiten du hier aufgerufen hast. Auch eine Sicherungsdatei, die du ablegst, ist eine gewöhnliche Datei. Wenn das ein Problem für dich ist, ist ein privates Fenster der bessere Weg — dann bleibt allerdings auch nichts für den nächsten Besuch erhalten.
Wir können dir bei einem verlorenen Stand nicht helfen. Es gibt keine Kopie bei uns, aus der sich etwas wiederherstellen ließe. Das ist die Kehrseite davon, dass es keine Kopie bei uns gibt.
Was unser Server sieht
Jeder Abruf einer Internetseite hinterlässt beim Server eine Spur: deine IP-Adresse, die abgerufene Adresse, den Zeitpunkt und die Art des Browsers. Das ist bei uns nicht anders. Diese Protokolle werden nach sieben Tagen gelöscht.
Daraus lässt sich ablesen, dass jemand von deinem Anschluss aus eine bestimmte Seite aufgerufen hat — bei einer Seite über depressive Muster ist das eine Angabe, die etwas über einen Menschen sagt. Deshalb steht sie hier und nicht im Kleingedruckten.
Was gezählt wird und was nicht
Auf den Informationsseiten zählen wir Aufrufe, um zu erkennen, welche Texte gefunden werden. In der Anwendung selbst wird nichts gezählt, und auf der Seite mit den Krisennummern wird nie gezählt — das ist keine Abwägung, sondern eine Grenze.
Der Browser setzt das mit durch: Auf der Anwendung, dem Krisenweg und diesen Seiten erlaubt unsere Auslieferung keine einzige Verbindung zu einem fremden Server. Das ist keine Absichtserklärung, sondern eine Regel, an die der Browser sich hält, auch wenn wir uns irren würden.
Einzelheiten und der Widerspruch gegen die Zählung stehen in der Datenschutzerklärung.
Wer technisch Zugriff hat
Auf den Server, der diese Seiten ausliefert, hat der Anbieter Zugriff — also die im Impressum genannte Person. Dort liegen die Seiten selbst und die Protokolle aus dem vorigen Abschnitt, sonst nichts. Deine Antworten liegen dort nicht, deshalb kann sie dort auch niemand einsehen.
Der Server steht bei einem Rechenzentrumsbetreiber in Deutschland, die Auslieferung läuft über einen Dienst, der zwischen deinem Browser und dem Server sitzt. Beide sind in der Datenschutzerklärung mit Namen genannt.